Ein Fotoauftrag auf Mauritius - Teil 1
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22 Jan Ein Fotoauftrag auf Mauritius – Teil 1

Vor einiger Zeit war ich auf den Seychellen und aktuell packt mich schon wieder das Fieber. Es ist Winter, draußen hat es Minusgrade und ich liege nur noch mit Daunendecke auf der Couch. Ob ich keine Heizung habe? Klar habe ich eine, aber mir ist trotzdem kalt.

Gerade habe ich mir ein paar blogs zum Thema Reisen angekuckt und bin über eine sehr schöne Insel gestolpert, welche ich gerne besuchen möchte. Wer mich kennt, wird sich denken können, wohin die Reise geht: nach Mauritius und nicht für einen Urlaub, nein ich will zum „arbeiten“ dahin. Denn wenn ich solche Bilder sehe, wird mir ganz warm ums Herz und es beginnt zu kribbeln. Man könnte es mit Vorfreude beschreiben.

Einige von euch haben mich gefragt, wie ich solche Aufträge bekomme. In den folgenden Artikeln beschreibe ich alle Schritte um das Vorhaben in die Tat umzusetzen.

Phase 1: Setze dir ein Ziel das dich motiviert und beginne zu träumen

Am Anfang steht das Warum an erster Stelle! Warum willst du das machen? Was treibt dich an? Das sind wichtige Fragen, die du am Beginn eines solchen Vorhaben klären musst. Denn ohne zu wissen, warum du etwas machen willst kommst du nicht weit. Spätestens wenn die Euphorie verflogen ist, kann es schwierig werden. Aufgeben fällt dann besonders leicht. Mit einem starken Warum bleibt dir das erspart. Also denke darüber nach. Es lohnt sich.

Warum also will ich einen Fotoauftrag am Strand? Warum will ich einen Fotoauftrag, der meine junge Familie in einen nervenaufreibenden Langstreckenflug zwingt? Warum werde ich einen anderen Auftrag zu Hause sausen lassen und keinen Augenblick zögern für wenig bis gar kein Honorar nach Mauritius zu fliegen um eine Hochzeit zu fotografieren? Warum in aller Welt will ich das machen?

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Ganz einfach: ich „höre“ auf meinen Bauch 🙂 Denn Fotos wie diese beflügeln meine Fantasie und lassen es kribbeln. Das Gefühl ist wie ein leichter Rausch. Die Vorfreude steigt schon während ich diesen Artikel schreibe. Ich stelle mir vor, dass ich mit meiner Freundin Hand in Hand an diesem traumhaften Strand entlang laufe. Mein kleiner Sohn findet genau in diesem Moment eine farbenfrohe Muschel und zeigt sie mir ganz stolz.

Wir sind gestern auf der Insel angekommen. Heute genießen wir die traumhafte Umgebung und lassen uns treiben. Morgen treffe ich mich mit einem Hochzeitpärchen, welches mich als Fotografen gebucht hat. Sie heiraten zu Zweit in einer einsamen Bucht und ich werde epische Fotos davon machen. Wir werden eine geniale Zeit zusammen haben und diese Woche genießen. In Zukunft will ich einmal im Jahr zusammen mit meiner Familie diese exotische Insel besuchen um tolle intime Hochzeiten zu fotografieren.

Solche ausformulierten Gedankenbilder erleichtern dir ein Vorhaben wie dieses umzusetzen. Du weist warum du das machen willst und das Beste: du spazierst im Gedanken schon den Strand entlang. Das war der schwierige Teil. Ab nun an wird es leicht.

Phase 2: Der Traum wird real. Aber wie?

Ich muss dich vorwarnen. Ab jetzt wird es spannend und eher technisch. Es geht an die Umsetzung. Ich plane mein Hochzeitspärchen auf Mauritius über Facebook und Google zu finden. Ich habe einen groben Plan im Kopf, den ich in den nächsten Artikeln ausführlich behandeln will:

To do Liste:

  1. Mein Zielvorhaben öffentlich machen, damit das so viele Leute wie möglich mitbekommen.
  2. In den nächsten Tagen werde ich eine sogenannte „landing page“ erstellen.
  3. Diese landing page mittels SEO bei Google auf der 1. Seite unter dem Suchbegriff platzieren. Damit ich gefunden werde, wenn jemand einen deutschen Hochzeitsfotografen auf Mauritius sucht.
  4. Zusätzlich Werbung auf Google schalten. Facebook Werbung ist auch ein Thema.
  5. Kooperationen mit spezialisierten Hochzeitsagenturen aufnehmen.
  6. Erste Anfragen beantworten und einen Auftrag annehmen.
  7. Nach Mauritius fliegen und mit einer genialen Fotostrecke zurückkommen.
  8. Diese Fotostrecke zu bloggen.

 

Nützliche Ressourcen

Das Video von Simon Sinek auf TED talk muss man gesehen haben. Mehrmals am Besten, damit sich die Thematik verfestigt. Sinek geht dem Warum auf dem Grund. Und erzählt, warum es wichtig ist, sein eigenes zu kennen. Absolut sehenswert. Auch wenn es direkt nicht viel mit Fotografie zu tun hat.

Ich freue mich, wenn du Lust hast, dieses Vorhaben mitzumachen und wieder vorbei schaust. Wenn du Fragen oder Anregungen dazu hast, freue ich mich auf deine Gedanken im Kommentarfeld. Am meisten würde ich mich über Deine Tipps zu diesem Vorhaben freuen. Wie würdest du an die Sache rangehen?

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